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Aktuelles aus dem Institut für Allgemeine Didaktik und Schulpädagogik (IADS)

Freie Seminarplätze WiSe 19/20

09.10.2019 –
Es gibt noch freie Plätze in den Begleitseminaren zum Eignungs- und Orientierungspraktikum "Aufgaben von Lehrerinnen und Lehrern": am Dienstag von 8-12 Uhr (für LA GS, in Kooperation mit der Eichlinghofer GS) oder am Mittwoch von 8-12 Uhr (für LA Grundschule & LA Sonderpädagogik in Kooperation mit der Oesterholz-GS). Die Seminare können auch von Erstsemestern besucht werden. Bei Interesse bitte bei christiane.ruberg@tu-dortmund.de melden.

 

Neue Veröffentlichung: "Bildung und Erziehung im Kontext globaler Transformationen" Iris Clemens, Sabine Hornberg, Marco Rieckmann (Hrsg.)

Bildung und Erziehung

19.06.2019 – Der Band widmet sich der Reflexion ausgewählter Aspekte von Bildung und Erziehung im Kontext globaler Transformationen. Die Beiträge untersuchen die Transformationsprozesse der Bildung für den globalen Süden sowie Europas Rolle im Kontext dieser Entwicklungen. Zudem zeigen sie, dass die globalen Herausforderungen nicht nur die Frage nach Normen und Werten für Bildung und Erziehung aufwerfen, sondern auch die nach der Veränderung der Erziehungswissenschaft selbst.

 

Neue Veröffentlichung: "DoProfiL – Das Dortmunder Profil für inklusionsorientierte Lehrerinnen- und Lehrerbildung", Stephan Hußmann, Barbara Welzel (Hrsg.)

DoProfiL

17.07.2018 – Der Themenschwerpunkt von DoProfiL, dem Dortmunder Profil für inklusionsorientierte Lehrerinnen- und Lehrerbildung, ist die Inklusionsorientierung in der universitären Lehre und Forschung. Inklusion wird auf die Breite der Diversitätsaspekte bezogen: insbesondere Mehrsprachigkeit, Behinderung, Hochbegabung, kulturelle oder soziale Herkunft, Geschlecht. Dies erfordert eine Bearbeitung von fachlichen, fachdidaktischen, sonderpädagogischen und bildungswissenschaftlichen Aspekten, aber auch von deren Zusammenspiel. In diesem Buch finden sich daher eng beieinander liegend und aufeinander bezogen allgemeine und fächerübergreifende Perspektiven, Theorien und Forschungsbefunde zu Inklusionsorientierung ebenso wie fachbezogene Perspektiven, Theorien und Forschungsbefunde aus mehr als 25 Teilprojekten.

In ihrem Beitrag zeigen Beutel, Kleina & Ruberg auf, welche Instruktions- und Designleistungen ein inklusives Bildungssystem verlangt. Aus bildungswissenschaftlicher Perspektive geraten dabei die zwei Vermittlungspraxen Schule und Hochschule in den Blick. Es wird näher beleuchtet, wie Verständigung und Beteiligung dazu beitragen die Inklusion zu stärken. Dafür wird exemplarisch das peerbasierte Lernen in Schulen und Hochschulen als eine Form der Verständigung und Beteiligung didaktisch aufbereitet und diskutiert.

In dem Beitrag von Kleina, W., Lohmann, L., Radhoff, M., Ruberg, C., Tan, A., Trapp, R. & Wittich, C.. werden Kooperationsformate, die auf hochschuldidaktischer Ebene im Rahmen des Projektes DoProfiL realisiert wurden, konzeptionell skizziert, und im Hinblick auf Gelingensbedingungen und Herausforderungen für eine inklusionsorientierte Lehre reflektiert.

In dem interdisziplinären Beitrag von Buddeberg, M., Duve, J., Grimmiger-Seidensticker, E., Heberle, K., Hornberg, S., Karber, A., Krabbe, C., Kranefeld, U. Radhoff, M, Tubach, D. und Uhlendorff, U. werden unterschiedliche Seminarkonzeptionen vorgestellt, die den zentralen methodischen und inhaltlichen Herausforderungen einer inklusionsorientierten Lehrerinnen- und Lehrerbildung auf verschiedenen Wegen durch videobasierte Fallarbeit begegnen.




 

Neue Veröffentlichung: "Grundschule im Wandel" Melanie Radhoff, Sarah Wieckert (Hrsg.)

Grundschule im Wandel

11.09.2017 – Die Grundschule ist seit jeher eine von Heterogenität geprägte Institution, die sich aufgrund vielfältiger Anforderungen, die immer wieder an sie gestellt werden, unter anderem durch Reformoffenheit und damit auch Wandlungsfähigkeit auszeichnet. Dieser Sammelband verschafft einen vertieften und umfangreichen Einblick in Aspekte und Fragestellungen, welche die Grundschule im Wandel auszeichnet. Somit bietet das Sammelwerk für in der Praxis tätige Lehrkräfte ebenso wie für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Studierende anschlussfähige Einblicke in die Grundschulpädagogik und damit einhergehende Diskurse.

 

Neue Veröffentlichung: "Handbuch Gute Schule - Sechs Qualitätsbereiche für zukunftsweisende Praxis", Silvia-Iris Beutel, Katrin Höhmann, Michael Schratz, Hans Anand Pant (Hrsg.)

Cover

16.11.2016 – Was macht eine gute Schule aus? Im Handbuch "Gute Schule" haben Experten aus Schule und Wissenschaft aktuelle Erkenntnisse und erfolgreiche Praxis zusammengetragen. Dabei orientieren sie sich an den Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises.

 

Vorlesung "Einführung in die Schulpädagogik" (WS 2016/2017)

24.10.2016 – Bitte sehen Sie von Mailanfragen bzgl. einer Nachmeldung zur Vorlesung "Einführung in die Schulpädagogik" (WS 2016/2017) ab. Sollten Plätze frei werden, kommunizieren wir dies über die Homepage. Die Vorlesung wird in jedem Semester angeboten.

 

Stelle einer studentischen Hilfskraft

20.07.2016 – Zur Unterstützung der internationalen Sichtbarkeit der Fakultät 12 sowie der Organisation der Erasmus Kooperation ist ab sofort eine Stelle als studentische Hilfskraft im Umfang von 10 Std. / Woche zu besetzen. Nähere Informationen entnehmen Sie der Stellenausschreibung.

 

Bericht zur GEW-Fachtagung „Abschlüsse und Zertifikate als Steuerungselemente in der deutschen Auslandsschularbeit“

29.10.2015 – Der Bericht zur GEW-Fachtagung „Abschlüsse und Zertifikate als Steuerungselemente in der deutschen Auslandsschularbeit“ vom 18. September ist jetzt mit Fotos und Links zu den Beiträgen der ReferentInnen auf der GEW-Website veröffentlicht:

 

Prüfungen

22.10.2015 – Sehr geehrte Studierende, bitte beachten Sie, dass Prüfungsübernahmen durch Mitarbeiter_innen des IADS (die nicht zentral geregelt werden) grundsätzlich nur nach einem persönlichen Beratungsgespräch in der Sprechstunde erfolgen können.

 

Tagung: Winter School für den wissenschaftlichen Nachwuchs

26.08.2015 – Winter School für den wissenschaftlichen Nachwuchs Normativität in der Vergleichenden und Internationalen Erziehungswissenschaft (Selbst)kritische Perspektiven 26.-27. November 2015 in Dortmund

 

Neue Veröffentlichung: "Grundschule - Dimensionen und Konzepte pädagogischen Handelns", Renate Hinz

Bild Hinz

03.03.2015 – Gesellschaftliche Pluralisierungstendenzen sowie neue Ansprüche an eine gleichberechtigte Bildungsteilhabe setzen Impulse für Reformen der Grundschule. Diese versteht sich aktuell als Ort des gemeinsamen Lernens und Lebens, an dem Diversität der Ausgangspunkt eines pädagogischen Handelns ist, das sich an den Prinzipien der Individualisierung, Differenzierung und ko-konstruktiven Unterstützung orientiert. Kommunikative Aushandlungsprozesse bilden dabei die Grundlage eines professionellen Umgangs mit den Herausforderungen eines durch Vielfalt geprägten Grundschulunterrichtes.
Zielsetzung des Buches ist es, mit seinen theoretischen Bezügen, forschungsbasierten Überblicken und Hinweisen auf praktische Gestaltungselemente Anregungen für ausbalancierende Reflexions- und Handlungsvollzüge zu geben.

 

Neue Veröffentlichung: "Individuelle Lernbegleitung und Leistungsbeurteilung“ Lernförderung und Schulqualität an Schulen des Deutschen Schulpreises, Silvia-Iris Beutel, Wolfgang Beutel (Hrsg.)

Individuelle Lernbegleitung und Leistungsbeurteilung

03.03.2015 – Schulen, die sich beim Deutschen Schulpreis bewerben, zeigen vielfach Konzepte der Individualisierung, Lernförderung und Beteiligung der Lernenden, die denen Leistungsbeurteilung als ein wesentlicher Teil einer differenzierten Lernorganisation und als Beitrag einer effizienten, gerechtigkeitsorientierten und demokratiepädagogisch gehaltvollen Schulpraxis anschaulich und praktisch wird.

Der Band stellt diese Praxiserfahrungen dar, wertet sie aus und macht sie für die Lehrerbildung nutzbar. Anhand der Bewerbungsportfolios von Schulen sowie durch Interviews mit Lehrerinnen uind Lehrern werden Möglichkeiten einer individualisierenden Didaktik sowie entsprechender formativer und summativer Formen von Lernbegleitung und Leistungsbeurteilung aufgezeigt. Vor diesem Hintergrund werden die pädagogischen Chancen, die sich mit der Beteiligung der Lernenden an der Evaluation ihrer Leistungsentwicklung verbinden, im Kontext einer demokratiepädagogisch fundierten Schulkultur sichtbar.

 

Hinweise zum wissenschaftlichen Arbeiten - Studierkompetenzen sichern/ausbauen

21.05.2014 – Hier finden Sie Hinweise zum wissenschaftlichen Arbeiten.

 

Neue Veröffentlichung: "Die Bildungssituation von Roma in Europa" Sabine Hornberg, Christian Brüggemann (Hrsg.)

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05.11.2013 – Inhalt
Roma leben seit Jahrhunderten auf dem europäischen Kontinent und stellen die größte ethnische Minderheit in Europa dar. Unter den Angehörigen der sie umgebenden Mehrheitsgesellschaften herrschen vielfach Unkenntnis, Stereotype und Vorurteile über Roma vor; ihre Lebens- und Bildungssituationen sind häufig von Diskriminierung und Marginalisierung geprägt. Hier setzt diese Publikation an, für die Expertinnen und Experten aus europäischen Ländern gewonnen werden konnten.

Im ersten Teil des Bandes werden zentrale Themen wie die Sprache der Roma, die Romani Čhib, der Roma Education Fund und Roma betreffende Entwicklungen in Südosteuropa im Überblick behandelt. Der zweite Teil umfasst Beiträge zu den Lebens- und Bildungssituationen von Roma in ausgewählten Staaten. Berichtet und erörtert werden historische Hintergrundinformationen, empirisch gewonnene Daten und aktuelle Entwicklungen sowie Ansätze zu einer Bearbeitung der Bildungsbenachteiligung von Roma.

Mit den Beiträgen ist das Anliegen verknüpft, Impulse für vertiefende Auseinandersetzungen mit den Lebens- und Bildungssituationen von Roma zu geben und sie stärker in den Fokus der Erziehungswissenschaft zu rücken.

 

Neue Veröffentlichung: "Lernen in Vielfalt", Silvia-Iris Beutel, Wilfried Bos, Raphaela Porsch (Hrsg.)

25.09.2013 – Inhalt
Lernen in Vielfalt nicht nur anzuerkennen, sondern zum Ausgangspunkt einer grundständigen pädagogischen Erneuerung und damit zum Anlass von Schul- und Unterrichtsentwicklung in Bildungseinrichtungen werden zu lassen, ist gegenwärtig Herausforderung und Gestaltungsaufgabe zugleich. Schulleitungen und Lehrkräfte benötigen dazu theoretisches und empirisches Wissen, vor allem aber schulpraktische Erfahrungen und Anschauungen.

Dieser Band greift die Grundfragen einer heterogenitätsbewussten Schul- und Unterrichtsentwicklung auf. Dabei zeigt sich, dass ein Lernen in Vielfalt sich in einer Pädagogik entfaltet, die die Entwicklungsstärke der Einzelschule sieht, aber auch deren Rahmenbedingungen auf Systemebene und in den regionalen Kontexten einbezieht.

Das Buch gliedert sich in zwei Hauptteile: Der erste wendet sich der Diskussion und Definition zentraler Begriffe der Pädagogik zu. Im zweiten Teil steht Heterogenität als Herausforderung und Chance für Schul- und Unterrichtsentwicklung im Mittelpunkt, wobei Ergebnisse praktischer und wissenschaftlicher Projekte vorgestellt werden.

 

Neue Veröffentlichung: "Übergänge bilden" Berkemeyer, N./Beutel, S.-I./Järvinen, H./van Ophuysen, S. (Hrsg.)

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25.09.2013 – Reibungslose Übergänge in die weiterführende Schule gestalten!

Der Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule ist für jedes Kind ein entscheidender Punkt in seiner Bildungsbiografie. Der Wechsel auf eine spezifische Schulform entscheidet maßgeblich über den Bildungsabschluss und damit auch über die berufliche Zukunft jedes einzelnen Kindes. Hier ist seitens der Schule Sensibilität und Fachkompetenz gefragt.

Das Buch liefert Ihnen einen kurzen Überblick über theoretische Voraussetzungen und empirische Bedingungen des Übergangs von der Grundschule zur weiterführenden Schule. Außerdem erhalten Sie zahlreiche praxisnahe Informationen und Best-Practice-Beispiele. Schulpraktische Modelle und Kooperationsformen zur gelingenden pädagogischen Gestaltung des Übergangs von der Grundschule zur weiterführenden werden vorgestellt und machen Sie fit für den eigenen Schulalltag.

Das Buch ist mit fundierten Hintergrundinformationen und zahlreichen Praxisbeispielen eine wertvolle Hilfe für Schulleiter und Lehrkräfte an Grund- und weiterführenden Schulen. So tragen sie maßgeblich zu gelungenen Übergängen ihrer Schüler an die weiterführende Schule bei.

 

Neue Veröffentlichung: "Erziehung und Bildung in der Weltgesellschaft", Sabine Hornberg, Claudia Richter, Carolin Rotter (Hrsg.)

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07.08.2013 – Prozesse der Internationalisierung, Globalisierung und Transnationalisierung finden spätestens seit den 1990er Jahren nicht nur Eingang in sozialwissenschaftliche Diskurse, sondern auch in die International und Interkulturell Vergleichende Erziehungswissenschaft. Christel Adick hat in diesem Kontext mit ihrer Arbeit einen bedeutsamen Beitrag zu diesen Diskursen geleistet.

Folgt man Christel Adick, dann können Fragen der Bildung und Erziehung nicht länger nur auf der Folie nationalstaatlicher Entwicklungen erörtert und bearbeitet werden, sondern müssen weltgesellschaftlichen Entwicklungen Rechnung tragen. Mit ihren Arbeiten greift sie Anforderungen an Bildung und Erziehung auf, die ihren Niederschlag in einem forcierten globalen Wettbewerb, in weltweit zunehmenden Wanderungsbewegungen von Menschen über nationale Grenzen hinweg und in Gesellschaften finden, die von Autochthonen und Zugewanderten gestaltet werden. Sie schlägt damit den Bogen von einer theoretisch geleiteten zu einer stets auch der Praxis von Bildung und Erziehung verpflichteten International und Interkulturell Vergleichenden Erziehungswissenschaft.

An diesem Band haben Weggefährtinnen und Weggefährten sowie akademische Schülerinnen und Schüler von Christel Adick mitgewirkt. Die Beiträge reflektieren das Anliegen, die Ideen und Schriften von Christel Adick und die Resonanz, die ihre Arbeit auch über die International und Interkulturell Vergleichende Erziehungswissenschaft hinaus findet, zu würdigen.

 

Veröffentlichung: "Deregulierung im Bildungswesen", Sabine Hornberg, Marcelo Parreira do Amaral (Hrsg.)

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28.11.2012 – Deregulierung im Bildungssystem stellt eine zentrale Herausforderung sowohl für die Akteure in Bildungspolitik, -administration und -praxis wie auch für die Bildungstheorie und -forschung dar und findet ihren Ausdruck prominent u.a. in der Forderung nach mehr Autonomie für die Einzelschule und dem Wechsel von der Input- zur Outputorientierung im Pflichtschulsystem. Die in diesem Band thematisierten Dimensionen von Deregulierung im Bildungswesen zeigen ihre Vielgestaltigkeit und Vielschichtigkeit und verweisen auf die Notwendigkeit von belastbaren empirischen Studien in diesem Feld.

Deregulierung im Bildungswesen zielt in erster Linie auf den Abbau staatlicher Regelungen – Gesetze, Verordnungen, Richtlinien – und auf eine Verringerung zentraler Steuerung und Kontrolle. Sie impliziert keinesfalls ‚keine Steuerung‘, sondern modifizierte oder gar neue Formen der Steuerung und Re-Regulierung. Es gilt zu prüfen, welche gesellschaftlichen, ökonomischen, organisatorischen, pädagogischen und weiteren Folgen mit Deregulierung im Bildungswesen einhergehen – die hier versammelten Beiträge widmen sich diesem Anliegen, präsentieren Forschungsbefunde und laden zum Nachdenken und zur Diskussion dieser aktuellen Thematik ein.

 

Veröffentlichung: "Schule im Prozess der Internationalisierung von Bildung", Sabine Hornberg

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28.11.2012 – Diese Studie beschäftigt sich mit internationalen Schulmodellen, die von der deutschsprachigen Erziehungswissenschaft bisher weitgehend vernachlässigt wurden. In einem idiographischen Vergleich werden Genese, Bildungs- und Erziehungsziele, Organisationsformen und Unterrichtsinhalte von Schulen mit einem explizit europäischen Bezug (Europa-Schulen und Europäische Schulen) und mit internationalen Bezügen (UNESCO Projektschulen und Internationale Schulen) herausgearbeitet und mit dem neo-institutionalistischen world-polity-Ansatz theoretisch eingeordnet. Diese Studie bleibt jedoch nicht an dieser Stelle stehen, sondern kann zeigen, dass die Internationalen Schulen und mit ihnen verbundene Organisationen Merkmale aufweisen, die dem unlängst in der Erziehungswissenschaft aufgekommenen Konzept ‚Transnationaler Bildungsräume‘ entsprechen. Die Ergebnisse dieser Studie liefern mithin Ansatzpunkte für die Weiterarbeit in diesem noch jungen Feld der Erziehungswissenschaft.

 

Veröffentlichung: „Beteiligt oder bewertet“ , Silvia-Iris Beutel, Wolfgang Beutel (Hrsg.)

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28.04.2010 – An vielen Lernbiografien lässt sich die Verknüpfung von Tests, Noten, Zensuren und Versetzungen bzw. Schullaufbahnentscheidungen mit der Wahrnehmung von Druck, partiellem Versagen, möglicherweise von Diskriminierung und Ausgrenzung aufzeigen. Klassenarbeiten und Zensuren korrespondieren mit Selbstkonzepten und Selbstbildern sowie damit, ob und wie sich Kinder und Jugendliche in der Schule gerecht (oder auch ungerecht) behandelt fühlen. Der mit Leistungsbeurteilung verbundene Umgang mit Kriterien der Gerechtigkeit sowie die Spannung von Erwartung auf Anerkennung und praktischer Schulerfahrung haben Einfluss darauf, wie Schülerinnen und Schüler selbst in Blick auf Gerechtigkeit, auf Anerkennung, auf Toleranz, aber auch auf Handlungsfähigkeit und Handlungsbereitschaft mit sich und mit anderen umgehen. Sie sind daher Beitrag und Element des Lernens von und für die Demokratie.
Der Band möchte diese fundamentale Dimension von Schule aufnehmen und unter dem Spannungsfeld von „Bewertung und Beteiligung“ diskutieren. Er soll die Debatte um die Leistungsbeurteilung mit der Frage der Demokratiepädagogik verbinden. Die Fülle an Zusammenhängen zwischen Leistungsbeurteilung und Demokratielernen ist offenkundig:
In drei Teilen werden Grundfragen erörtert, Praxiserfahrungen erkundet und schulische Kontexte diskutiert.