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Projekt: Partizipation in Organisationskulturen der Heimerziehung

Ein Projekt zu Beteiligungsprozessen in der Heimerziehung

gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

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Laufzeit: 01.10.2019 - 30.09.2022

Leitung: Dr. Claudia Equit

Promovendin und wissenschaftliche Mitarbeiterin: Antonia Finckh

Studentische Mitarbeiterin: Boran Al Yousef

Lehrstuhlinhaber, Verortung des Projekts: Prof. Dr. Uwe Uhlendorff, Professur für Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt Didaktik der Sozialpädagogik

 

Ziele

Es werden Partizipations- und Beschwerdeprozesse in Organisationskulturen stationärer Erziehungshilfen bundesweit erforscht sowie die den Partizipationsprozessen zugrundeliegenden hegemonialen Ordnungen rekonstruiert.

Teilziele sind:

Organisationskulturen-Tabelle



Vorgehen

22 Einrichtungen werden bundesweit qualitativ beforscht. Durchgeführt werden Gruppendiskussionen mit Fachkräften und Jugendlichen (mit Flucht-/Migrationshintergrund und allochthone) sowie Expert*inneninterviews mit der Leitung.

Eine Pilotstudie mit ersten Forschungsergebnissen wurde bereits durchgeführt. Acht erhobene und ausgewertete Fälle der Pilotstudie fließen mit in die Auswertung des Projekts ein, so dass eine Auswertung von insgesamt 30 Einrichtungen in Deutschland erfolgt.

 

Ablauf

1. Arbeitsphase: Datenerhebung und Erstellen thematischer Verläufe

2. Arbeitsphase: Erste Auswertung des Datenmaterials

3. Workshop mit Expert*innen zur Diskussion der Forschungsergebnisse

4. Fallübergreifende Typenbildung

5. Abschlussbericht und Publikationen

 

Innovation und Perspektiven

Das Projekt beantwortet wichtige Fragen zum Thema Beteiligung und Beschwerde in der Heimerziehung. Zwar wurde im Bundeskinderschutzgesetz die konzeptionelle Einführung von Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren für die Einrichtungen obligatorisch verankert, jedoch gibt es bisher kaum Erkenntnisse über die Wirkungen, Chancen und Grenzen dieser Verfahren.

Untersucht wird ferner, welchen Einfluss generationale und hegemoniale Ordnungen auf die Beteiligung von allochthonen Jugendlichen und Heranwachsenden mit Migrations-/Fluchthintergrund haben.

 

Bisherige Veröffentlichungen zum Thema:

Aufsätze

Equit, C. (2018): Organisationskulturen der Aneignung, Fürsorge und Compliance im Bereich der Heimerziehung. In: Neue Praxis. Zeitschrift für Sozialarbeit, Sozialpädagogik du Sozialpolitik. 1, S. 16-28. (peer-reviewed)

Equit, C. (2017): Organisationkulturen der Beteiligung und Beschwerde in der Heimerziehung. In: Equit et al. (Hrsg.): Beteiligung und Beschwerde in der Heimerziehung. Frankfurt a.M. S. 168-186.

Equit, C. (2017): „Also ich muss sagen, ich bin extrem glücklich, dass ich hier bin.“ Emotionen, Anerkennung und Macht in stationären Erziehungshilfen. In: Sozialmagazin. Die Zeitschrift für Soziale Arbeit. Themenheft Emotionen und Affekte,42,7-8, S. 66-73.

 

Herausgeberschaft

Equit, C./Flößer, G./Witzel, M. (Hrsg.) (2017): Beteiligung und Beschwerde in der Heimerziehung. Frankfurt a.M.

 



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